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Dublin

Die Hauptstadt der Republik Irland

Als die Wikinger im 9. Jahrhundert nach Irland kamen, gründeten sie an der Mündung des Flusses Liffey eine Siedlung, die sie Dubh Linn (schwarzer Tümpel) nannten. Die Kelten gaben ihr jedoch einen Namen in gälischer Sprache: Baile Atha Cliath (Platz am Flussübergang, gesprochen bla kli). Im Jahre 1171 wurde die befestigte Stadt von den Normannen eingenommen und blieb bis 1920 die irische Bastion für die englische Krone.

Dublin ist geschichtsträchtig und modern zugleich und dies wird den Besuchern der Stadt immer wieder eindrucksvoll vor Augen geführt. Im Zentrum reiht sich der bei Touristen äußerst beliebte Temple Bar District mit seinen mittelalterlichen Straßenzügen und vielen altehrwürdigen Pubs mit Livemusik an die mordernen Bars und Nachtclubs entlang der Liffey, jener Fluß, der Dublin in einen nördlichen und südlichen Teil trennt.

Südlich der Liffey und etwas östlich von Temple Bar befindet sich das Trinity College mit seinem berühmten Bibliotheken und historischen Institutsgebäuden - das weitläufige Universitätsgelände mit zahlreichen Grünflächen ist ein Ruhepol inmitten des lebendigen Zentrums der Stadt. In den Bibliothek kann neben der ältesten Harfe Irlands auch das Book of Kells, eine reichlich verzierte Darstellung der vier Evangelien aus dem achten Jahrhundert. Jeden Tag wird eine andere Doppelseite zur schau gestellt, besonders eindrucksvoll sind die ganzseitigen Abbildungen von der heiligen Familie und das aufwändigst gestaltete Schriftbild.

In naher Umgebung an die Fußgängerzone in der Grafton Street grenzend, befindet sich mit St. Stephen's ein weiterer Erholungsort in Dublin. Im mit Blumen großzügig dekorierten öffentlichen Park befinden sich mehrere Denkmäler (James Joyce, Famine Memorial, etc.) und eine großzügige Wasserfläche. An den Sommerwochenenden finden regelmäßig kostenfreie Konzerte und Theatervorführungen statt.

Im Südwesten Dublins erwarten die Besucher mit dem Guinness Storehouse, dessen sehenswerte multimediale Ausstellung sich um das weltbekannte, dunkle Bier Guinness dreht und den beiden größten Kathedralen Irlands, der St. Patrick's Cathedral und der Christ Church Cathedral, sowie des georgianischen Stadtviertels rund um den Merrion Square weitere Sehenswürdigkeiten auf den Besucher. Sehenswert ist auch das Dublin Castle, ein Schloss inmitten der Altstadt südlich der Liffey.

Den Norden Dublins dominiert die O'Connell Street, eine Prachtstraße deren Breite sogar jener der Champs Elysees zu übertrumpfen vermag. Die Straße und ihre Seitenstraßen, die teilweise Fußgängerzonen sind, bieten zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, wie das traditionsreiche Warenhaus Clery's. Diverse Monumente verweisen auf wichtige Persönlichkeiten Irlands, darunter die Statue von Charles Stewart Parnell und natürlich jene von Daniel O'Connell. Die 120 Meter hohe Metallspitze "The Spire" ziert seit 2003 die Mitte dieser Straße und ist seitdem Treffpunkt von Personen aus aller Herren Länder.

Das Custome House ist der unübersehbare Mittelpunkt entlang der Liffey - das mächtige klassizistische Gebäude aus dem 18. Jahrhunder thront am Ufer der Liffey. Heute sind im ehemaligen Zollgebäude Verwaltungen und Ministerien untergebracht. Genießen Sie einen Spaziergang entlang der Liffey und entdecken Sie so die einzelnen Viertel von Dublin - vom mittelalterlichen Temple Bar District bis zu den modernen Gebäuden am Hafen - die Liffey mündet im Osten in der Dublin Bay in die Irische See.

Dublin ist reich an Sehenswüdigkeiten diverser Kategorien, egal ob Sie Kunst, Whiskey-, Guinness- oder Architekturliebhaber sind - das Angebot ist derart reichhaltig, dass hier jeder auf seine Kosten kommt. Auf keinen Fall missen sollten Sie einem Pubbesuch mit traditionell irischer Musik!

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